Der Femtosekundenlaser bei der LASIK Augenlaserung

Donnerstag, 15. April 2010 13:03

Der Femtosekundenlaser ist ein Infrarot-Laser und sendet eine Wellenlänge von 1053 nm aus. Durch ultrakurze Lichtpulse mit einigen 100 Femtosekunden (1fs = der millionste Teil einer Milliardstel-Sekunde) können bei starker Konzentration auf einige Mikrometer Durchmesser für einen kurzen Zeitraum sehr hohe Energiedichten zu einem kleinen Punkt gebündelt werden.

Dadurch wird in diesem kleinen Punkt eine sehr hohe Wirkung auf das Gewebe erzielt. Mann nennt diesen Effekt auch Photodisruption. Außerhalb dieser kleine Stelle bleibt das Gewebe unberührt. 

Wegen der kurzen Zeit der Wechselwirkung wird das angrenzende Gewebe geschont. Den Schnitt in einer Ebene kann man nur erreichen, wenn man Tausende von dieser kleinen Fokuspunkten aneinanderreiht. Durch diesen Vorgang entstehen viele kleine Luftblasen, die wiederum einen mikrometerfeinen Schnitt entstehen lassen. Da für diesen Schnitt ein Laser benutzt wird, dessen Wellenlängen im infraoten Spektralbereich liegen, kann der Patient den Laserstrahl nicht sehen und bemerkt den eigentlichen „Schneideprozess“ nicht.

Der Femtosekundenlaser wird heute hauptsächlich für Hornhautschnitte eingesetzt zum Beispiel zur Präparation der Hornhautlamelle (Flap) bei der LASIK-Methode. Der Femtosekundenlaser dienst als Ersatz für das Mikrokeratom (Präzisionsmesser), das bisher für die LASIK-Operation eingesetzt wird. Die eigentliche Laserbehandlung erfolgt nach wie vor mit dem Excimer-Laser.

Ein Vorteil des Femtosekundenlasers ist die präzise Vorhersagbarkeit von Dicke und Größe des Flaps und die freie Wahl von Flap- und Scharnierposition. Der Femtosekundenlaser wird außerdem bei der Hornhauttransplantation eingesetzt.

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Femto Lasik mit dem Femtosekundenlaser

Mittwoch, 14. April 2010 12:48

Bei der Femto Lasik kommt der Femtosekundenlaser zum Einsatz. Dadurch ist die komplette Behandlung nur mit dem Laser möglich, das bedeutet die Hornhautveränderung und der LASIK-Flap werden ohne Skalpell und nur mit dem Laser erzeugt. In den USA wurden mit der Femto-Lasik  schon mehr als 500.000 Behandlungen durchgeführt.

Der Vorteil: Mit einem Femtosekundenlaser können die Dicke und der Durchmesser der Hornhautlamelle (Flap) für jeden Patienten individuell und präzise eingestellt werden.

Schon die bisherige LASIK-Methode stellt ein durchaus sicheres Verfahren zur Augenkorrektur dar. Die Komplikationsrate der Behandlungsmethode ist extrem gering. Mit der Methode der Femto-LASIK kann diese geringe Rate weiter reduziert werden. Die Dicke des LASIK-Flaps ist bei dieser Methode auch genauer definiert als beim der üblichen LASIK. Bei der Femto Lasik betragen die Abweichungen zur vorgesehenen Flap-Dicke nur noch 10 Mikrometer. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist ca. 100 Mikrometer dick.

Studien haben ergeben, dass die Femto-LASIK eine hundertfach höhere Genauigkeit erreicht als das herkömmliche  LASIK-Verfahren. Die Dicke über den gesamten Flapdurchmesser kann noch besser auf einem konstanten Wert gehalten werden, was für Patienten mit extremen Hornhautwerten (sehr steiler oder flacher Hornhaut) von Vorteil ist.

Zudem traten bei der Femto Lasik bislang keine Schnittkomplikationen auf, die auch bei der herkömmlichen LASIK extrem selten sind, zum Beispiel sogenannte „Free-Flaps“ oder „Buttonholes“, dezentrierte Flaps oder  unvollständige Schnitte. Nach derzeitigem Stand kann diese Methode daher als sehr sicher bezeichnet werden.

Dank der verbesserten Präzision beim Schneiden der Hornhautlamelle könnte die Einwachsrate der oberen Zellschichten in den Schnitt noch weiter reduziert werden. Die Hornhautlamellen haben bereits kurz nach dem Eingriff eine bessere Haftung, was den Heilungsverlauf günstig beeinflusst. Eventuelle Korrekturen der Behandlung, die das Anheben des Flaps nötig machen, sind dann etwas komplizierter.

Vorteile der Femto-LASIK

  • Glatte Oberfläche der Hornhautlamelle und im Laserbett, dadurch keine Produktion von weiteren
  • Präparierung einer dünneren Hornhautlamelle möglich, dadurch höhere Fehlsichtigkeit behandelbar.
  • Bis heute sind nach ca. 500.000 Behandlungen keine Schnittkomplikationen bekannt.
  • Brechungsfehlern im Vergleich zur herkömmlichen LASIK-Methode
  • Insgesamt höheres Sicherheitsprofil.

Nachteile

  • Höhere Kosten, da separate Lasertechnik nur für die Erzeugung der Hornhautkappe
  • Wartungsintensive Technik
  • Verlängerte Operationsdauer

Femto-Lasik kann empfohlen werden für 

  • Patienten, die Angst vor dem Skalpell haben
  • Patienten, die eine maßgeschneiderte LASIK-Behandlung planen
  • Patienten mit hoher Dioptrienzahl
  • Patienten mit kleinen, tief liegenden Augen

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Lasik Augenlaserung Ausland

Dienstag, 13. April 2010 19:21

Wer ernsthaft über eine Augenlaserung nachgedacht hat, dem werden auch die Preise für den Eingriff nicht entgangen sein. Da die Krankenversicherungen insbesondere die gesetzlichen Kassen keinen
Cent dazuzahlen. liegt es nahe, sich auch Gedanken darüber zu machen, ob die Korrektur der Fehlsichtigkeit mittels Augenlaser in Ländern mit niedrigerem Lohnniveau nicht preiswerter zu bekommen ist. Gerade im
Internet sind Anbieter mit teilweise aufwändigen Werbeseiten vertreten, die auch den deutschen Kunden ins Ausland locken wollen.

Die Unabhängigkeit von Brille und Kontaktlinsen im schönen, warmen Süden zu erlangen und den Eingriff gleichsam mit einem schönen Urlaub zu verbinden und dabei auch noch Geld zu sparen, bietet auf den ersten Blick nur Vorteile.

Dennoch warnen Experten vor dem Schnäppchen-Tourismus im Gesundheitsbereich. Einhellig rufen sie den Patienten dazu auf. sich oder den preisgünstigeren Arzt mal zu fragen, warum dieser preiswerter ist. Es gibt eine ganze Reihe von Ländern, deren medizinisch-technisches Niveau nicht auf dem unsrigen ist. Aus diesem Grund zahlen z.B. die gesetzlichen Krankenkassen auch nicht die Kosten, die für Behandlungen in diesen Ländern entstanden sind. Daraus kann man schließen, dass dies für den Privatzahler erst recht Risiken birgt, denn in seinem Fall entfällt sogar die prüfende Instanz der Krankenkassen.

Der Herzenswunsch nach einem Leben ohne Brille verbunden mit einem Traumurlaub hat auch noch weitere Tücken.: Rechtliche Auseinandersetzungen über Behandlungsfehler sind schon für Deutsche in Deutschland sehr zermürbend.

Zwar kann neuerdings bei Wohnsitz in Deutschland ein Rechtsstreit mit einer Einrichtung außerhalb der EU-Länder in Deutschland geführt werden, allerdings nach den gesetz-lichen Gewährleistungs- und Schadensersatzbestimmungen des Landes, in dem die Operation durch-geführt wurde. Das potenziert den Einsatz: noch mehr Kosten vorstre-cken. noch mehr Kraft, noch mehr Geduld, noch weniger Aussicht auf Erfolg ..«Und übrigens, finden Sie mal einen Anwalt in Deutschland, der sich beispielsweise in spanischem oder türkischem Arzthaftungsrecht auskennt…»
Selbst wenn man fündig werden sollte, sind die gesetzlichen Regelun-gen dieses anderen Landes nur in den seltensten Fällen mit den deut-schen Gesetzen vergleichbar. Was nicht wundert, da das Arzthaf-tungsrecht zur Stärkung der Patien-tenrechte ein relativ neuer Rechts-bereich ist. So konnte bisher selbst innerhalb der EU-Mitgliedstaaten eine Angleichung in Standard und rechtlicher Regelung noch nicht 100-prozentig vollzogen werden.

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Lasik Augenlaserung Aufklärung

Dienstag, 13. April 2010 18:07

  1. Es ist die Aufgabe des Arztes, Sie über alles aufzuklären, was mit der Behandlung zu tun hat, eine Aufklärung durch eine Kranken-schwester oder Arzthelferin reicht nicht aus.
  2. Für die Aufklärung werden häufig Aufklärungsformulare benutzt. Diese ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit dem Arzt.
  3. Die Aufklärung umfasst nicht nur die Art und den Verlauf des Eingriffs, sondern auch «typische Gefahren».
  4. Entscheidend ist nicht nur, wie oft eine Komplikation eintritt, sondern insbesondere auch die Schwere der Komplikation. Das heißt, auch seltene Komplikationen müssen erwähnt werden, wenn sie schwerwiegende Folgen für den Patienten haben können und somit die Aufklärung darüber die Entscheidung für oder gegen den Eingriff beeinflussen kann.
  5. Je weniger dringlich eine Operation aus medizinischer Sicht ist, zum Beispiel eine Augenlaserung aus kosmetischen Gründen, umso wichtiger ist es, dass auch seltene Komplikationen erwähnt werden.
  6. Die Aufklärung muss grundsätzlich so rechtzeitig erfolgen, dass genügend Zeit bleibt, sich die Angelegenheit noch einmal in Ruhe zu überlegen und Fragen zu stellen.
  7. Die Aufklärung vor einer Augenlaserung wird ebenso wie jeder andere Schritt einer medizinischen Behandlung dokumentiert. Sie können sich eine Fotokopie dieser Erklärung anfertigen lassen.

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Komplikationen und Nebenwirkungen nach LASIK-Operation

Montag, 25. Januar 2010 18:45

Bevor ein Operatonsverfahren klinisch eingesetzt werden darf, muss erst nachgewiesen werden, dass seine Komplikationsrate nicht höher als die der anderen häufig durchgeführten Operationsmethoden ist. Für die LASIK bedeutet dies, dass sie keine höhere Komplikationsrate als beispielsweise die Operation des Grauen Stars aufweisen darf. Die Grenze für die Komplikationsrate liegt hier beiein bis zwei Prozent. [...]

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Augenlaser in der refraktiven Chirurgie

Mittwoch, 20. Januar 2010 18:34

Um Laserlicht (Laser = Light ampflification by stimulated emission of radition) zu erzeugen, wird ein Lichstrahl durch ein so genanntes „aktives Medium” (z.B. Krypton oder Argon) geschickt, das dem jeweiligen Lasertyp seinen Namen gibt. Diese Stoffe werden durch die zugeführte Energie angeregt, Licht auszusenden, das dann durch parallel ausgerichtete Spiegel hin und her reflektiert wird. Jeder Lasertyp sendet Licht einer speziellen Wellenlänge mit zum Teil sehr hohen Energien aus. Je nach Wellenlänge des eingesetzten Lasers nimmt das Gewebe unterschiedlich viel Energie auf und wird dadurch erhitzt oder verdampft. In der refraktiven Hornhautchirurgie kommen insbesondere der Excimer-Laser und der Holmium-Laser zur Anwendung. [...]

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Augenlaser bei Fehlsichtigkeiten

Mittwoch, 20. Januar 2010 17:22

Die Korrektur von Fehlsichtigkeiten ist bei weitem nicht alles, was der Laser in der Augenheilkunde leisten kann. Er kommt überall dort zum Einsatz, wo Skalpell und Tupfer nicht hinkommen können, oder am besten gar nicht hinkommen sollten. In den Händen von erfahrenen Operateuren wird die unblutige und effektive Laserbehandlung auch für den Patienten zu einem Eingriff mit geringstmöglicher Belastung. [...]

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LASIK-Operation Nachsorge

Montag, 18. Januar 2010 22:13

Die erste halbe Stunde
In den ersten 15 bis 20 Minuten nach der LASIK-Operation dürfen die Augen auf keinen Fall gerieben werden. Außerdem müssen die Augen geschlossen sein, damit Ober- und Unterlid die angeschnittene oberflächliche Hornhautlamelle bzw. den so genannten Flap glätten und auf diese Weise gewährleisten können, dass dieser sich gut festsaugt. Bereits nach einer halben Stunde ist der Hornhautflap meist so fest platziert, dass unter normalen Umständen nicht mehr damit gerechnet werden muss, dass er verrutschen oder sich falten könnte. Um diesen Vorgang zu überwachen, wird der Flap nach einer halben Stunde am Spaltlampenmikroskop nochmals untersucht. [...]

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Lasik Augenlaserung Nachsorge

Montag, 18. Januar 2010 20:57

Der Behandlungserfolg der Augenlaserung wird ganz entscheidend durch die Nachbehandlung beeinflusst. Dafür ist es absolut unerlässlich, nach der Operation die Termine zu den Nachuntersuchungen wahrzunehmen und sich an das verordnete Therapieschema zu halten. Um den komplikationslosen Heilungsverlauf zu sichern, gibt der Operateur seinem Patienten wichtige Verhaltensregeln und ein spezielles Behandlungsschema mit dem notwendigen Rezept für Medikamente mit. [...]

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Augenlaserung an beiden Augen gleichzeitig?

Montag, 18. Januar 2010 20:22

Insbesondere für Personen, die sich nicht an ihrem Wohnort der Behandlung unterziehen lassen, stellt sich bald die Frage, ob die gleichzeitige Laserung beider Augen ratsam ist. In Deutschland wird regelmäßig erst das eine Auge operiert und das zweite am darauffolgenden Tag – z.B. bei der LASIK – oder später, je nach Verfahren. Dass der Eingriff an beiden Augen am selben Tag durchgeführt wird, ist in Deutschland (aufgrund ethischer Erwägungen) immer noch nicht die Regel. [...]

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